Die Paneurhythmie eine Quelle von Prana – Lebensenergie
Autor ing. Vsevolod Yurievich Yatsevich – Paneurythmie-Instrukteur
Address Woodbridge, VA, USA
E-mail V.Yatsevich@Gmail.com
URL www.Yatsevich.com
Organisation Institut für Erforschung und Anwendung der Paneurhythmie (IEAP) www.panevritmiyabg.org
Organisation Wissenschaftliches Forschungszentrum für Medizinische Biophysik (WFMB) www.medicalbiophysics.dir.bg
Date 2007.04.14
Die Paneurhythmie ist eine System des bewussten Energieaustausches mit den Kräften der lebendigen Natur. Sie wurde von Petar Danov Mitte des vergangenen Jahrhunderts geschaffen. Sie schließt folgende Elemente ein: Musik, Bewegung, Wort, Gruppenübungen und Verbindung mit der Natur. Ihre bewusste Vereinigung führt zum gesundheitsbewussten Gleichgewicht des Menschen.
Hauptprinzip der Paneurhythmie ist die Verarbeitung von Prana – der lebendigen Sonnenenergie, die in Hülle und Fülle in der Natur zu finden ist. Gleichzeitig damit verläuft eine gleichmäßige Verteilung der Energie im Körper, um eine gesundheitliche Balance zu erzielen. Diese Energie ist für die moderne Wissenschaft noch unbekannt. Deshalb beruhen die nachstehend erwähnten Schlussfolgerungen auf den Informationen, die der Autor Petar Danov gegeben hat.
Prana ist die Urenergie, die den Raum erfüllt und von der Elektrizität und Magnetismus entstammen. Sie ist in der Natur enthalten sowie auch in allen anderen Elementen. Die Hauptquelle dieser Energie ist die Sonne. Vormittags und im Frühling sind ihre Mengen besonders groß. Laut Dr. Ignatov akkumuliert das Wasser Prana-Energie beim Phasenübergang vom gasförmigen in flüßigen und vom flüßigen in harten Aggregatzustand. Beim Phasenrückübergang setzt sich Energie frei. Prana wird vom Menschen am leichtesten durch das Atmen verbraucht. Die Ostphilosophien erkennen die Existenz dieser Energie an und es gibt unterschiedliche Atmungstechniken bei der Arbeit mit ihr. Ein Schlüsselmoment für deren Verbrauch ist die bewusste Teilnahme von Gedanken und Gefühlen. Nur wenn der Mensch seine Aufmerksamkeit auf das Gute, die Gerechtigkeit, die Vernunft, die Harmonie, die Freiheit oder im Allgemeinen auf die Liebe gerichtet hat, kann er sich mit den belebenden Kräften des Prana aufladen.
Die Paneurhythmie hat drei Teile: 28 Übungen, Sonnenstrahlen und Pentagramm. Die Pranaenergie wird die ganze Zeit verbraucht. Jede Übung hat ihre spezifische Rolle in diesem Prozess.
Wir erörtern jetzt nur die Spielstellung des ersten Teils. Die Spielenden stehen paarweise, Mann und Frau, im Kreis und gehen entgegen dem Uhrzeigersinn herum. Warum diese Richtung gewählt worden ist, ist nicht präzisiert. Die Männer symbolisieren das schöpferische Prinzip und die Frauen das aufbauende. Wir markieren sie als Plus-und Minuspol. Doch beide Prinzipien sind sowohl für den Mann als auch für die Frau typisch.
Von Übung 1 – «Aufwachen» bis zur Übung 12 – «Springen» steht der Mann von außen und die Frau von innen. Der Abstand inmitten und außer den Paaren beträgt zwei ausgestreckte Armlängen. Die Auren der Spielenden berühren sich nicht, d.h. es gibt keinen Energieaustausch zwischen ihnen. Jeder Spielende stellt seine innere Balance her. Jedes Paar stellt eine polarisierte Einheit mit Pluspol nach außen und Minuspol nach innen dar. Die Bewegung der Prana-Energie verläuft nach außen aus dem Kreis. Es erfolgt eine Befreiung der Spielenden und des Platzes von den gesammelten negativen Energien.
Bei Übung 13 – «Weben» wechseln die Partner ihre Plätze sieben Mal. Wenn sie aneinander vorbei gehen, verflechten sich ihre Auren und es entsteht ein geschlossener Kreis zwischen allen Spielenden. Beide Kreise vereinigen sich und die Energie verteilt sich gleichmäßig.
Von Übung 14 – «Gedanken» bis zum Ende des ersten Teils wechseln Mann und Frau ihre Plätze und damit wird auch die Polarität gewechselt. Der Mann steht innen und die Frau außen. Die Bewegung der Prana-Energie ist nach innen im Kreis und es beginnt ihre Anhäufung.
Nach Übung 22 – «Bekanntschaft» bis zur Übung 26 – «In aller Frühe» stehen die Partner im Paar einander näher. Der Abstand zwischen ihnen ist zwei Ellenbogen. Ihre Auren stimmen überein und bilden eine gemeinsame Aura. Die Polarität verstärkt sich, was zur Anhäufung von mehr Prana im Kreis führt.
Der erste Teil endet mit Übung 27 – «Atmen», bei der das im Kreis angehäufte Prana übernommen wird. Die Schlussübung 28 – «Vorsehung» ist eine Art Übergießen des ganzen Körpers mit Prana. Um das Ausströmen des gesammelten Prana im Kreis zu verhindern, muss die Distanz zwischen den Paaren unverändert bleiben. Mit Anwachsen der Teilnehmerzahl wächst die gesammelte Prana-Energie verhältnisgleich zur Vergrößerung des Flächeninhalts des gebildeten Kreises.
Die Bewegungen in der Paneurhythmie sind vielfältig und entsprechen den Worten und der Musik. Sie sind sehr sparsam, d.h. es gibt keine überflüssigen. Mit kleinster Anstrengung wird das beste Resultat erzielt. Es gibt starke, weiche und helle Bewegungen. Bei den starken Bewegungen überwiegen die geraden Linien, bei den weichen die krummen, und die hellen sind eine Kombination von geraden und krummen Linien. Die starken Linien arbeiten mit der Elektrizität, die weichen mit dem Magnetismus und die hellen mit beiden. Jede Figur entspricht verschiedenen Gaben des Menschen. So wie man den Rundfunk auf verschiedene Funkstationen einstellen kann, kann der Körper durch seine Bewegungen bei einer bestimmten Figur die entsprechende Gabe entwickeln und die Stimulierung der mit dieser Gabe verbundenen Hirnzentren hervorrufen. Deshalb ist die exakte Ausführung der Übungen sehr wichtig. Wenn z.B. die Hände und Füße nicht straff ausgestreckt sind, so stehen sie nicht in Verbindung mit den Naturkräften.
Während des Spiels muss der Mensch gleichzeitig denken, fühlen und sich bewegen. Zwischen Bewegung, Gedanke und Gefühl muss eine bewusste Verbindung bestehen. Nur dann gibt es einen großen Genesungseffekt. Das ist ein Schlüsselmoment und das, was die Paneurhythmie von den anderen Genesungsmethoden unterscheidet. Der Effekt hängt von den Bestrebungen und Fähigkeiten des Spielenden selbst ab. Die Paneurhythmie rechnet mit den verborgenen Gaben jedes einzelnen Menschen und stimuliert ihn, sie zu entwickeln. Sie lehrt ihn, Herr seiner Gedanken, Gefühle und seines Körpers zu werden und zeigt ihm, dass er ein Teil der Natur ist und dass sein Benehmen und seine Handlungen sowohl von Bedeutung für ihn selbst als auch für sie ist. Die Natur gibt jenem in Überfluss, der weiß, wie er in Verbindung mit ihr kommen kann.
Der Verbrauch von Prana und seine Verteilung stehen im Mittelpunkt des genesenden Einflusses der Paneurhythmie. Eine direkte Methode zur Analyse und Beobachtung dieses Prozesses ist vorläufig nicht erfunden. Die nahezu 10jährige Forschungsarbeit des Instituts für Erforschung und Anwendung von Paneurhythmie auf diesem Gebiet zeigt eine wesentliche Besserung der Gesundheit in verschiedenen Bereichen wie: Verschiebungen der Wirbelsäule, Lungenprobleme, Herzgefäßerkrankungen, Diabetes, Neurosen. Außer dem Genesungseffekt werden auch Stimulierung der Kreativität, Bildung des Charakters oder komplexe Entwicklung der Fähigkeiten des spielenden Menschen beobachtet.
Bibliographie:
- Douno B., Paneurhythmie, 1938
- Danov P., Buch über die Gesundheit, Astrala, Sofia, 1994
- Danov P., Akasha und Prana – Der Weg bei Tagesanbruch, Sofia, 1939
- Danov P., Vor den Freuden und hinter den Leiden – Der göttliche Impuls, Sofia, 1937
- Danov P., Gesetz der Bewegungen – Die zwei Wege, Sofia, 1922
- Danov P., Der alte Literaturschaffende – Das Salz, Sofia, 1919
- Danov P., Die Bedeutung der Hände und Finger – Okkulte Vorlesungen, Sofia, 1923
- Boev B., Stimmen der menschlichen Seele – Band II, Weiße Bruderschaft, Sofia, 2000
- Nationale Sportakademie, Vereinigung «Paneurhythmie», Erste Wissenschaftliche Konferenz für Paneurhythmie, Sofia, 2001
- Nationale Sportakademie, Vereinigung «Paneurhythmie», Zweite Wissenschaftliche Konferenz, Sofia, 2003
- Institut für Erforschung und Anwendung von Paneurhythmie, Programm «Gesundheit durch Bewegung in der Natur» mit Schulung in Paneurhythmie, Sofia, 2006
- Ignatov I., Energetische Biomedizin, Gea-Libris, Moskau, 2006.
Der Bericht ist in vier Sprachen veröffentlicht worden und wurde auf zwei internationalen Konferenzen vorgestellt.
Der Bericht wurde zum ersten Mal in bulgarischer Sprache auf der VII Internationalen Konferenz „Mensch und Natur“ - Sofia, München, in 2007 präsentiert.
Der Bericht wurde in russischer und englischer Sprache im Buch der Konferenzberichte veröffentlicht. Die Konferenz wurde vom Wissenschaftlichen Forschungszentrum für medizinische Biophysik (WFMB) www.medicalbiophysics.dir.bg/en/ und Institut für Kreatives Heilen(IKH) www.kreatives-heilen.de organisiert.
Der Bericht wurde in deutscher Sprache in dem Journal Physiognomische Psychologie, Ausgabe 66, im Oktober 2008 veröffentlicht. Redaktionsleitung hat Frau Lieselotte Eder.
«Physiognomische Psychologie» www.psycho-physiognomik.ch
Die Paneurhythmie eine Quelle von Prana – Lebensenergie, Dipl. Ing. Vsevolod Yurievich Yatsevich
Der Bericht wurde in russischer Sprache in dem Buch der Konferenzberichte des VII Internationalen Kongresses „Volksmedizin in Russland“ – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ - in Moskau 2008 veröffentlicht.
Informationen zu dem Bericht wurden in bulgarischer und englischer Sprache unter dem Titel Spirituelle Gesundheit im Magazin ALFA VITALIS - Ausgabe 12 vom 27. Juli 2007 veröffentlicht.








